23. September 2026

3 Fragen an Laura Victoria Schick, Investmentmaklerin bei SCHICK IMMOBILIEN

1.) Was steckt im Zinshaus-Marktbericht Deutschland 2026/2027?

Der Zinshaus-Marktbericht Deutschland gehört seit vielen Jahren zu den zentralen Marktanalysen und ist ein Kernprodukt von SCHICK IMMOBILIEN. Für die aktuelle Ausgabe 2026/2027 haben wir erneut die 50 wichtigsten deutschen Zinshausmärkte untersucht. Neben den abgeschlossenen Transaktionen des Jahres 2025 fließen diesmal erstmals die bereits verfügbaren Daten aus dem ersten Halbjahr 2026 ein. So entsteht ein aktueller Marktüberblick statt einer Momentaufnahme einzelner Deals. Für Berlin zeigen die jüngsten Daten beispielsweise weitgehend stabile Kaufpreise, Hamburg legte gegenüber dem Vorjahresquartal zu.

2.) Frau Schick, wie entsteht ein so umfassender Marktbericht?

Dahinter steckt eine umfangreiche Analyse. Unsere eigene Research-Abteilung trägt die Marktdaten für die untersuchten Städte zusammen und vergleicht die Entwicklung über mehrere Jahre. Die wichtigste Grundlage liefern die tatsächlichen Abschlusszahlen der Gutachterausschüsse. Sie zeigen uns, zu welchen Preisen Käufer die Immobilien wirklich erworben haben. Dazu kommen die Zahl der Transaktionen und das umgesetzte Geldvolumen. Ergänzend ziehen wir Miet- und Bevölkerungsdaten sowie weitere Standortdaten heran. So entsteht für jede Stadt ein möglichst umfassendes Bild des jeweiligen Zinshausmarktes.

3.) Welche Erkenntnis sticht für Sie in den aktuellen Marktdaten hervor?

Vor allem die ausgeprägte Stabilität der Kaufpreise. Wir hatten durchaus mit stärkeren Schwankungen gerechnet. Die aktuellen Daten zeigen jedoch, dass sich die Kaufpreise insgesamt deutlich gefestigt haben. Berlin macht das besonders anschaulich. Im zweiten Quartal 2026 lag der mittlere Quadratmeterkaufpreis für Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäuser bei 2.177 Euro und damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Hamburg lag im selben Zeitraum rund sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Der Wohninvestmentmarkt zeigt sich robuster als erwartet.