Wer Karriere machen, mehr Verantwortung übernehmen oder eine Gehaltserhöhung verhandeln möchte, muss nicht nur durch seine Leistung überzeugen.
Gehaltsverhandlungen werden oft nicht erst am Verhandlungstisch entschieden. Tatsächlich fällt die Entscheidung oft schon deutlich früher.
Eines der Kernprobleme im Berufsalltag, das vermehrt bei weiblichen Mitarbeitenden aufritt: Erfolge werden zwar erzielt, aber selten aktiv kommuniziert. Statt die positiven Ergebnisse klar zu benennen, folgt häufig eine relativierende Selbstkritik.
Doch Sprache und Auftreten sind wichtige Erfolgsfaktoren bei Gesprächen mit der Geschäftsführung. Menschen, die ihre Aussagen mit Formulierungen wie „vielleicht“, „ein bisschen“ oder „man könnte“ abschwächen, wirken häufig weniger überzeugt von ihren eigenen Fähigkeiten. Klare Aussagen schaffen dagegen Klarheit über den eigenen Beitrag.
Herausforderungen und Misserfolge gehören zum Berufsleben dazu. Das sollte auch beim Umgang mit Chancen und dem nächsten Karriereschritt bedacht werden. Das Warten auf den perfekten Zeitpunkt, um sich auf eine neue Position zu bewerben oder eine Gehaltserhöhung anzusprechen, ist nicht zielführend. In der Praxis gibt es diesen perfekten Zeitpunkt selten. Entwicklung entsteht häufig erst dadurch, dass man den nächsten Schritt geht – nicht erst dann, wenn bereits alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Karriere entsteht oftmals in dem mutigen Umgang mit Ungewissheit und der Sichtbarmachung der eigenen Leistung.
In unserem jüngsten Webinar „Männerdomäne bis in alle Ewigkeit – wie divers sind unsere Unternehmen wirklich?“ teilten erfolgreiche Unternehmerinnen konkrete Einblicke in ihren Karriereweg und verrieten, warum Sichtbarkeit, unternehmerisches Engagement und Vermögensbildung unmittelbar miteinander verknüpft sind: