Investmentmarkt Deutschland

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt ist der Gewinner der internationalen Finanzkrise. Zahlreiche Investoren nutzen die Vorteile von Wohnimmobilien als Folge der Verwerfungen an den Kapitalmärkten. Immobilien in Deutschland gelten als inflationssicher und wenig volatil. Die Verzinsung von Immobilienbeständen ist attraktiv und langfristig kalkulierbar. Im Vergleich zu den Vorjahren haben die Renditen leicht abgenommen. Das attraktive Zinsniveau hat Preisanstiege jedoch ausgeglichen oder sogar überkompensiert. Die Nachfrage nach Wohnraum steigt in vielen deutschen Städten. Auf der Angebotsseite kommt durch den ausbleibenden Neubau nur wenig hinzu. Im Gegensatz zu zahlreichen angelsächsischen und westeuropäischen Ländern mit drastischen Preiskorrekturen sind die Fundamentaldaten des deutschen Marktes gesund. Der Markt weist hierzulande weiterhin einen attraktiven Yield Spread auf. Der Yield Spread, die Differenz zwischen Nettoanfangsrendite und dem Zinssatz einer zehnjährigen Staatsanleihe, liegt im deutschen Markt höher als in anderen Immobilienmärkten.

Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt ist vor allem durch die strengere Kreditvergabepraxis zurückhaltend. Zahlreiche Großprojekte sind mangels Eigenkapitalausstattung verschoben oder ausgesetzt worden. Das Transaktionsvolumen bei Gewerbeobjekten ist im Gegensatz zum Wohnimmobilienmarkt deutlich zurückgegangen. In diesem Marktumfeld ist die genaue Kenntnis von Lagen, Angebot und Nachfrage und erzielbaren Preisen entscheidend. Langjähriges, lokales Markt-Know-how und eine echte Marktverankerung sind heute entscheidend für erfolgreiche Gewerbeimmobilien-Transaktionen.

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