Berlin hat die wenigsten energieeffizienten Wohnungen im Osten
Anhand einer aktuellen Analyse des Postbank-Wohnatlas 2025, der in Zusammenarbeit mit dem Hamburgerischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) erstellt wurde, ist das Angebot an energieeffizienten Wohnungen in Berlin für ostdeutsche Verhältnisse unterdurchschnittlich. Dazu untersuchten die Postbank und das HWWI die verfügbaren Kaufangebote mit ausgewiesener Energieeffizienzklasse von A+ (sehr gut) bis D (durchschnittlich) in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Bei den zehn Großstädten mit dem höchsten Anteil energieeffizienter Wohnungen ist Berlin nicht aufgeführt, stattdessen dominieren ostdeutsche Städte. Berlin schafft es mit einem Anteil von 33,1 Prozent knapp über den Durchschnitt der sieben Metropolen, der sich auf 32,3 Prozent beläuft, und den Durchschnitt aller Großstädte (31 Prozent). Jena erreicht mit einem Anteil von 47,9 Prozent den ersten Platz, Cottbus folgt mit 43,7 Prozent, Chemnitz landet mit 40,1 Prozent auf Platz acht, Erfurt folgt mit 39,7 Prozent. Im Ranking der Preisdifferenzen zwischen energieeffizienten und weniger energieeffizienten Wohnungen in den Metropolen führt Hamburg mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7.409 Euro pro energieeffizientem Quadratmeter, was einem Aufpreis von 2.545 Euro gegenüber weniger effizienten Flächen entspricht. München weist eine Differenz von 2.256 Euro, Frankfurt von 2.237 Euro auf. Berlin reiht sich mit 1.436 Euro Differenz ins Mittelfeld ein.